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Öffentliches Verfahrensverzeichnis nach BDSG

Öffentliches Verfahrensverzeichnis

Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) schreibt in § 4g Abs. 2 S. 1 i. V. m. 4e S. 1 BDSG vor, dass der Beauftragte für den Datenschutz jedermann in geeigneter Weise die Angaben entsprechend § 4e BDSG auf Antrag verfügbar zu machen hat. Diese und weitere Angaben sind beim Datenschutzbeauftragten der Lindorff Deutschland GmbH in einer umfangreichen und detaillierten Übersicht erfasst

1. Name und Anschrift der verantwortlichen Stelle
Lindorff Deutschland GmbH, Donnersbergstraße 1, 64646 Heppenheim

2. Geschäftsführer und die mit der Leitung der Datenverarbeitung beauftragte Person
Geschäftsführer: Florian Wöretshofer, Christian Stielow
Leitung der Datenverarbeitung: Thomas Wagner

3. Datenschutzbeauftragter (DSB)
Tobias Kefelja

4. Zweckbestimmung der Datenerhebung
Einzug der offenen Forderungen Dritter (Gläubiger-) sowie eigener Forderungen beim Kunden (Schuld-ner). Ferner Übernahme von Managementaufgaben, sowie technischer Unterstützungsleistungen, Akquise und Bewertung von Portfolien für Dritte.

5. Betroffene Personengruppen
Schuldner und deren Bevollmächtigte, Gläubiger, Beschäftigte, sonstige Verfahrensbeteiligte (Rechts-anwälte, Gerichtsvollzieher, Drittschuldner usw.), Vertragspartner.

6. Daten oder Datenkategorien
Stammdaten‘ von Schuldnern, weitere persönliche Daten, z. B. Angaben zur Vermögenslage (Bonitäts-daten), sowie Forderungsdaten, z.B. Vertragsdaten nebst Verfahrensdaten, wie Daten zur Rechtsverfol-gung in gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren,
Stammdaten‘ von Gläubigern,
Stammdaten‘ von Beschäftigten, sowie beschäftigungsbezogene Daten,
Stammdaten‘, im wesentlichen Kontakt- und Verfahrensdaten von sonstigen Verfahrensbeteiligten.
(unter Stammdaten sind insbesondere Namen und Anschriften, ggf. Geburtsdaten, ggf. frühere Namen, ggf. Staatsangehörigkeit, Rufnummern, E-Mail-Adressen zu verstehen).

7. Empfänger der Daten
Gläubiger im Rahmen des Mandats; öffentliche Stellen bei Vorliegen vorrangiger Rechtsvorschriften; hierzu berechtigt sind ferner, Bankinstitute im Rahmen des Zahlungsverkehrs, Auskunfteien gemäß § 28a BDSG, externe Auftraggeber und Auftragnehmer gemäß § 11 BDSG oder externe Stellen und interne Abteilungen zur Erfüllung der unter Nr. 4 genannten Zwecke, soweit diese die Daten benötigen.
Eventuell Anfragedaten bei Wirtschaftsauskunfteien im Rahmen einer Bonitätsprüfung. Bei ungültiger Anschrift, Auskunfteien zur Adress- und Rufnummernermittlung.

8. Regelfristen für die Löschung der Daten
Soweit sich Daten auf Forderungen beziehen, die nicht ausgeglichen sind, erfolgt eine Prüfung im Hin-blick auf die Löschung der Daten, erstmals wenn die Forderung erloschen ist. Soweit dies gesetzlich erforderlich ist, erfolgt eine frühere Löschung. Bei ausgeglichenen oder aus anderen Gründen eingestellten Forderungen erfolgt eine Erforderlichkeitsprüfung nach 5 Jahren. Dabei werden handels- und steuer-rechtliche Aufbewahrungsfristen beachtet. Die diesbezüglichen Daten werden gesperrt.

9. Geplante Datenübertragung an Drittstaaten (außerhalb der EU)
Es ist keine Datenübermittlung in Drittstaaten außerhalb EU/EWR geplant.

Stand September 2016